Terpene, Terpenoide und Flavonoide – warum Cannabis so besonders riecht und schmeckt

Jeder, der den Geruch von Cannabis schon mal in der Nase hatte, vergisst ihn so schnell nicht mehr. Ob in der Stadt oder in der Natur, manchmal trägt der Wind ein kleines bisschen Aroma von irgendwo mit sich. Dann weiß man sofort, um was es sich da handelt. Doch warum ist dieser Geruch so einzigartig und hat so einen hohen Wiedererkennungswert? Wegen kleinen Stoffen in der Pflanze – den Terpenen, unter anderem auch Terpenoide und Flavonoide. Wenn du nichts damit anzufangen weißt, dann wirst du in diesem Artikel aufgeklärt. Ich erkläre dir im Folgenden hauptsächlich was Terpene sind und welche Eigenschaften diese haben. Auch Flavonoide und Terpenoide werden wir unter die Lupe nehmen. Wenn du diesen Blog aufmerksam gelesen hast, weißt du Bescheid über die Stoffe, die dein Cannabis zu dem machen, was es ist. 

Springe direkt zu dem Punkt, der dich am meisten interessiert:

Terpene

Um ein umfassendes Verständnis von Terpenen zu haben, müssen wir tief graben und uns zunächst die Familie der Terpene angucken. Nach heutiger Definition sind Terpene natürlich vorkommende, sekundäre Inhaltsstoffe, hauptsächlich in Pflanzen, sehr selten tierischer Herkunft. Wir konzentrieren uns nun, da es vorrangig um Cannabis gehen soll, auf die Pflanzen. Sekundärer Inhaltsstoff - das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Stoff für die Pflanze nicht lebensnotwendig ist. Und doch sind es im Normalfall nur die sekundären Inhaltsstoffe, die Aussehen, Geruch und Geschmack der Pflanze bestimmen. Das ist aber nicht ihre Hauptaufgabe, sondern eher ein Nebeneffekt. Ihr wahres Können liegt darin Pflanzenfresser abzuwehren, vor UV-Strahlung zu schützen, das Fortbestehen der Art durch das Anlocken von Bestäubern zu sichern und noch vieles mehr. Gerüche und gewisse Geschmäcker können beispielsweise Insekten, also Fressfeinde, abschrecken. Einige wirken auf Insekten sogar toxisch.

Terpene finden sich in den ätherischen Ölen von Pflanzen. Der Duft dieser Öle stammt fast ausschließlich von den Terpenen. Terpene werden in iherer Klassifizierung noch weiter unterteilt. Da gibt es die Monoterpene, Sesquiterpene, Diterpene und noch einige mehr. Die meisten Terpene, mit denen wir uns hier beschäftigen, sind Monoterpene. Diese bilden mit den Sesquiterpenen den größten Teil der Terpene in ätherischen Ölen.

Ein wenig Chemie

Die sekundären Pflanzenstoffe unterteilt man grob in vier Gruppen, die sich in Ihrer chemischen Struktur unterscheiden. Da gibt es “phenolische Verbindungen”, “isoprenoide Verbindungen”, “Alkaloide” und “Aminosäuren”. Nikotin sowie Koffein sind beispielsweise Alkaloide und somit ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe. Vielleicht hilft dir das für ein besseres Verständnis der Bedeutung und der Fähigkeiten dieser kleinen Stoffgruppen. Unsere Terpene gehören zu den isoprenoiden Verbindungen. Das heißt, Sie leiten sich von Isopren ab. Isopren steht für eine Art ungesättigten Kohlenwasserstoff, und auch die Terpene sind Kohlenwasserstoffe. Ein kleines Beispiel zu Kohlenwasserstoffen: du findest sie in Erdöl, Erdgas und Kohle. Auch Methan, andere Gase und viele weitere Stoffe enthalten Kohlenwasserstoff. Hier reihen sich nun auch die Terpene ein. Terpene sind reine Kohlenwasserstoffe.

Forschung

Die Entdeckung der Terpene geht ins 19. Jahrhundert zurück. Ihr Potential wurde früh erkannt, es wurden sogar Nobelpreise für die Forschung an ihnen vergeben. Die Forschung macht in Bezug auf Terpene stetig Fortschritte. Wie man Sie gewinnt und richtig analysiert, ist bekannt. Was leider noch kaum erforscht ist, ist die Pharmakologie. Das heißt, die Wechselwirkung der einzelnen Stoffe mit unserem menschlichen Organismus. Das liegt ganz einfach an der riesigen Zahl von Einzelstoffen. Der Wissenschaft sind bereits über 8000 Terpene bekannt, zusammen mit den Terpenoiden kommen wir auf über 30 000. An dieser Stelle machen wir einen kleinen Ausflug zu den Terpenoiden. Warum das so viele sind und was sie von den Terpenen unterschiedet, das klären wir jetzt.

Terpenoide

Terpenoide unterscheiden sich auf chemischer Ebene von den Terpenen. Während Terpene reine Kohlenwasserstoffe sind, sind Terpenoide Kohlenwasserstoffe, die funktionelle Gruppen enthalten. Das macht die Terpenoide zu wesentlich komplexeren Stoffen, die ein ganz anderes chemisches Verhalten besitzen als die Terpene. Auch Vitamine zählen, auf Grund ihrer chemischen Klassifizierung, zu den Terpenoiden. Einige davon sind für den Menschen sogar lebensnotwendig.

Des Weiteren sind Terpenoide, noch vor den Terpenen, wichtige Stoffe um Pflanzen zu charakterisieren. So können alle Pflanzen der richtigen Familie und Ordnung zugewiesen werden.

Die dritte wichtige Gruppe an Stoffen in diesem Bunde sind die Flavonoide. Auch hier machen wir einen kurzen Ausflug.

Flavonoide

Flavonoide, Flavor, Geschmack? Nicht ganz – ein Großteil des Geschmacks kommt schon von den Terpenen. Durchaus bestehen Flavonoide auf chemischer Ebene unter Anderem aus aromatischen Stoffen. Aromatische Stoffe, genauer Aromaten, zeichnen sich oft durch einen besonderen Duft aus. So geben die Flavonoide in gewissem Maße auch einen Duft oder Geschmack ab. Doch sie haben noch eine weitere Eigenschaft. Die meisten Flavonoide sind Blütenfarbstoffe. Sie bestimmen maßgeblich das farbliche Erscheinungsbild aller Pflanzen. Auch bei den Flavonoiden liegt die Zahl der bekannten Stoffe über 8000, deshalb ist noch viel Forschungsarbeit von Nöten, um alles über sie und ihre Wirkweisen herauszufinden. So wie einige Terpene, dienen auch die Flavonoide in den Pflanzen zum Anlocken von Bestäubern, zum Abwehren von Fressfeinden und zum Schutz vor schädlicher Strahlung.

Du merkst schon, es gibt hier viele Parallelen zu Terpenen und Terpenoiden. Flavonoide sind ebenfalls in der Lage, die Wirkweise von deinem Cannabis zu beeinflussen. Wie es schmeckt, riecht und welchen Effekt du haben wirst - das bestimmen unter anderem die Flavonoide. Diese sind auch sehr wichtig, wenn es um den Entourage-Effekt geht. Mehr dazu hier.

Aus medizinischer Sicht und nach heutiger Forschung kann ein hoher Nutzen aus den Flavonoiden gezogen werden. Sie haben sich im Laborversuch als Antioxidantien bewiesen, können Entzündungen lindern, den Blutdruck senken und noch vieles mehr. Leider gibt es noch nicht viele Versuche am Menschen, und wenn, dann sind diese auf Grund Ihrer Durchführung im speziellen Bezug auf Flavonoide nicht sehr aussagekräftig. Hier ist also noch viel Arbeit zu leisten, um genauere Aussagen zur Pharmakologie von Flavonoiden zu treffen.

Nachdem du jetzt auch die Terpenoide und Flavonoide kurz erklärt bekommen hast, springen wir wieder zurück zu den Terpenen, und zwar speziell zu solchen, die in Cannabis vorkommen.

Terpene in der Cannabispflanze

Nun kommen wir endlich zum spannenden Part. Du hast jetzt gelernt was Terpene, Terpenoide und Flavonoide sind, wo diese vorkommen, was sie unterschiedet und welche Aufgaben sie im Allgemeinen haben. Jetzt gehen wir speziell auf die Cannabispflanze ein. Einige Punkte des folgenden Textes sind aber auch in gewisser Weise auf andere Pflanzen übertragbar.

In der Cannabispflanze wurden bereits über 100 verschiedene Terpene gefunden. Dabei hat jede Sorte ihr ganz eigenes Terpenprofil. Ursprünglich bildeten sich auch hier die Terpene, um durch Ihre Aromen Fressfeinde abzuschrecken und Bestäuber anzulocken. Die Bildung wird in der Natur stark von der Umwelt beeinflusst – Wetter, Temperatur, sogar die Zusammensetzung der Erde spielen bei der Terpenentwicklung eine große Rolle. Heute wird die Terpenbildung in gewerblich angebautem Cannabis oft durch gezielte Züchtungen und Experimente gesteuert. Durch diese Beeinflussbarkeit können Grower immer wieder neue Strains mit völlig verschiedenen Duftnoten erschaffen. Durch die große Varietät an Terpenen ergibt sich auch die fast endlose Liste an verschiedenen Cannabis Strains. Die kleinen Duftstoffe geben jeder Sorte Ihren unverwechselbaren Geruch und Ihre charakteristische Wirkung. Die Wirkung von Cannabis kann nach der Einnahme nämlich ganz unterschiedlich ausfallen, je nachdem welche Sorte verwendet wird. Es gibt viele Cannabinoide und noch viel mehr Terpene und Terpenoide in jeder Cannabispflanze. Durch die große Anzahl von Variablen ergeben sich verschiedene Wirkspektren – macht die eine Sorte euphorisch, stimmungsaufhellend und aktiv, so hilft dir die andere beim zur Ruhe kommen, entspannen und einschlafen. Ein großer Teil dieser Wirkspektren wird bereits durch die verschiedenen Anteile an THC, CBD, CBG und den anderen Cannabinoiden ausgelöst. THC macht schläfrig, CBD wirkt angstlösend, und so weiter. Jedoch sind es nach neueren Forschungsergebnissen meist die Terpene, die psychische Aspekte, wie beispielsweise die Laune nach der Einnahme, maßgeblich beeinflussen. Hier ist ebenfalls wiedermal das Stichwort: Entourage-Effekt.

Beispiele für Terpene

Wir du bereits gelernt hast, ist die Zahl an Terpenen unfassbar groß. Einige davon wurden aber schon ganz genau unter die Lupe genommen. Im Folgenden stelle ich dir jetzt vier der bekannten, erforschten und oft verwendeten Terpene vor.

  • Myrcen dürfte aktuell zu den interessantesten Terpenen gehören. Diesem Monoterpen sagt man eine gewisse Synergiewirkung mit THC nach. Genauer soll Myrcen die Aufnahme und psychoaktive Wirkung von THC verstärken. Es kommt, neben Cannabis, auch in vielen anderen Gewächsen vor, wie zum Beispiel der Mango. Vielleicht kennst du auch den Mythos: Vor dem Joint eine Mango essen, dann wirkt er mehr. Das scheint nun, nach diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen, gar nicht mehr so weit hergeholt. Medizinisch gesehen kann Myrcen entzündungshemmend und sedierend wirken.
  • Limonene sind die Monoterpene, welche in Pflanzen am häufigsten vorkommen. Man findet sie in den Ölen vieler Zitrusfrüchte, Orangenöl enthält über 90 Prozent Limonene. Limonene finden starke Anwendung in der Industrie. Sie werden beispielsweise als Lösungsmittel, als Konservierungsmittel, als Insektizid und natürlich auch als Duftstoff verwendet. Limonene können stimmungsaufhellend wirken und werden in der Medizin bereits als Antidepressivum eingesetzt.
  • Pinene - Wie auch bei Limonenen, gibt es mehrere Arten von Pinen. Die verschiedenen Pinene, die auch zu den Monoterpenen gehören, unterscheiden sich geringfügig in ihrer chemischen Struktur und ihren Eigenschaften. Pinene kommen als großer Anteil in Fichtennadeln vor. Auch in viele Gewürzen wie Rosmarin, Kümmel und Koriander, aber eben auch in Cannabis, sind die Pinene enthalten. Pinene können positive Eigenschaften haben, wie zum Beispiel das Erweitern der Bronchien. Somit wird dieses Terpen für die Asthma Behandlung interessant. Außerdem wird Pinenen nachgesagt, die Merkfähigkeit und das Gedächtnis zu verbessern. Leider sind einige Pinene stark reizend auf Augen, Schleimhäute und Atemwege. Deswegen werden sie in höherer Dosierung als gesundheitsschädigend eingestuft.
  • Caryophyllene unterteilt man in α-Caryophyllen und β-Caryophyllen. Caryophyllene gehören zu den Sesquiterpenen. Der Unterschied zu den Monoterpenen liegt hier in der Chemie: Monoterpene liegen zwei Isopreneinheiten zugrunde, den Sesquiterpenen drei. α-Caryophyllen ist ein reines Terpen und auch unter dem Namen Humulen bekannt. Dieses kommt eher seltener in Cannabis vor. Interessanter ist hier das β-Caryophyllen. Dieses kommt häufig in bestimmten Cannabissorten vor und fungiert nicht nur als Terpen, sondern gleichzeitig als Cannabinoid. In der Pflanze hilft β-Caryophyllen, vor Schädlingen zu schützen, während es im Körper an den CB2-Rezeptoren andocken und beispielsweise Entzündungen hemmen kann. Das Aroma von Caryophyllen wird als holzig beschrieben, es erinnert an Waldluft.

Verwendung in der Industrie

Industriell werden Terpene oft als Duftstoffe in Parfums und anderen Kosmetika eingesetzt. Auch einigen Nahrungsmitteln werden die aromatischen Stoffe gezielt zugeführt. Auf Grund ihrer, teils nachgewiesenen, positiven Auswirkungen auf den menschlichen Körper, werden Terpene und Terpenoide auch in einigen Medikamenten eingesetzt. An vielen wird noch aktiv geforscht.

Terpene werden wegen ihrer pflanzenschützenden Eigenschaften auch als biologische Alternative zu Pestiziden verwendet. Terpene die häufig in Zitrusfrüchten zu finden sind, wie beispielsweise Limonene, werden als Lösungsmittel für Farben oder als Konservierungsmittel benutzt.

Flavonoide finden in der Industrie noch keine genauere Anwendung. Es ist einiges über diese kleinen Stoffe bekannt. Jedoch fehlen genaue Informationen zur Pharmakologie und sonstigen Eigenschaften einzelner, isolierter Flavonoide.

Zusammenfassung und Schlusswort

Das war nun ziemlich viel Input, oder? Ich habe versucht, alles so einfach aber gleichzeitig auch so detailliert wie möglich zu erläutern. Das Thema ist unendlich groß und es gibt noch viel mehr zu erzählen. Du solltest jetzt aber ausreichend aufgeklärt worden sein, um die wichtigsten Fragen rund um Terpene und ihre Begleiter beantworten zu können. Ich fasse jetzt noch mal die wichtigsten Punkte für dich zusammen:

Terpene, Terpenoide und Flavonoide sind alle sekundäre Pflanzenstoffe. Es gibt um die 30.000 Terpene und Terpenoide und über 8000 Flavonoide. Diese kommen ganz natürlich in großer Anzahl und Vielfalt vor. Nicht nur in Cannabis, sondern in allen Pflanzen. Die naturgegebene Hauptaufgabe der Stoffe ist, das Bestehen der Pflanze zu sichern. Die Stoffe versprühen Aromen und lassen die Pflanze in den verschiedensten Farben glänzen. So locken sie Bestäuber an, vertreiben Fressfeinde und schützen vor UV-Strahlung. Die Stoffe können die verschiedensten Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. Terpene wirken sich nicht selten direkt auf das geistige Befinden aus, können die Stimmung heben oder aber schläfrig machen. Durch das enthaltene Profil von Terpenen, Terpenoiden und Flavonoiden kann jede Pflanze genau kategorisiert werden. Die beinahe unendlichen Kombinationsmöglichen sorgen für die große Artenvielfalt und ermöglichen im Bezug auf Cannabis immer neue Kreuzungen mit den verschiedensten Wirkspektren. Industriell werden Terpene und Terpenoide beispielsweise als Duftstoffe für Kosmetika oder Lösungsmittel für Farben eingesetzt. Flavonoide werden kaum verwendet. Diese sollen aber nach neuester Forschung antioxidativ wirken. Man nimmt an, dass sie beim Menschen blutdrucksenkend wirken und Entzündungen lindern.

Ich hoffe dieser Blog konnte alle deine Unklarheiten beseitigen. Wenn du trotzdem noch unbeantwortete Fragen oder Anregungen fürs nächste Mal hast, dann kontaktiere uns auf einem dieser Wege:

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Quellen:

  • https://de.naturalproducts.wiki/terpene
  • https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/lexikon-a-z/terpenoide-10270
  • https://viamedici.thieme.de/lernmodule/biochemie/isoprenoide+terpene+terpenoide+und+steroide
  • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-222006/pharmakologie-ausgewaehlter-terpene/
  • https://www.leafly.de/terpene-medizinischen-eigenschaften/
  • https://www.medcan.ch/de/medizin/38-terpene
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Terpenoide
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Terpene
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Flavonoide
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenwasserstoffe
  • https://cannigma.com/de/pflanze/was-sind-cannabis-flavonoide/
  • https://utopia.de/ratgeber/flavonoide-eigenschaften-wirkung-und-wo-die-pflanzenstoffe-stecken/#:~:text=Flavonoide%20stecken%20in%20vielen%20unterschiedlichen,zum%20Beispiel%20Polyphenole%20und%20Flavonole.
  • https://depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/4543/2/schuett_denise.pdf