Einblicke in die Vielfältigkeit von CBD Produkten – Hanfblütentee, E-Liquid, Öl, Kosmetik und Blüten

CBD Produkte haben über die letzten Jahre immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Das dürfte an den spannenden Eigenschaften und Fähigkeiten dieses Cannabinoids und seiner Begleiter liegen. Erfahre HIER mit einem Klick, welche Effekte CBD auf dich haben kann. Lies dir den Artikel unbedingt durch, wenn du noch nicht genau weißt, was CBD ist und wie es wirkt. In den folgenden Abschnitten wollen wir nun nicht näher auf die Grundlagen eingehen, sondern uns mit den verschiedenen Produkten rund um Cannabis beschäftigen.

Die Extrakte aus der Cannabispflanze kann man sehr vielfältig verarbeiten und einnehmen. Wir raten an dieser Stelle aus gesetzlichen Gründen zunächst einmal von der Einnahme, Anwendung und Weiterverarbeitung der vorgestellten Produkte ab. Informiere dich bitte sorgfältig über die Gesetzeslage bezüglich Cannabis in deinem Land und bespreche die Anwendung mit einem Arzt. Dies soll keine Anleitung zum Konsum illegaler Substanzen (z.B. THC) darstellen, sondern lediglich zur Information dienen.

  1. Hanfblütentee
  2. E-Liquid
  3. Öl
  4. Kosmetik
  5. Blüten

Hanfblütentee

Das Wort Hanfblütentee ist in Bekanntheit geraten, weil eine Zeit lang viele Verkäufer in Deutschland ihre unverarbeiteten Blüten fälschlicherweise als „Hanfblütentee“ deklariert haben. Eigentlich ist Hanfblütentee tatsächlich, wie der Name treffend beschreibt, Tee aus Hanfblüten. Diesen kann man fertig kaufen oder selbst machen. Oft besteht er nur aus getrockneten und zerkleinerten Hanfblüten und Hanfblättern. Einige Tees enthalten statt Blüten nur Blätter. Diese haben dann meist einen geringeren CBD Gehalt. Das interessante an Tee aus echtem Hanf gegenüber von Produkten mit Isolaten ist, dass in natürlich gewachsenem Hanf neben CBD noch viele andere Cannabinoide enthalten sind. Das Zusammenspiel dieser einzelnen Stoffe ist wesentlich wirksamer als reines CBD und wird als Entourage-Effekt bezeichnet. Mehr zum Entourage-Effekt erfährst du HIER.

Du möchtest deinen Tee selber machen? Dabei ist ein Punkt ganz wichtig um alles aus deinen Blüten rauszuholen: die Decarboxylierung. Was ist das? In Pflanzenteilen von Nutzhanf findet sich CBD zumeist als Carboxylsäure – CBDA (das "A" steht für acid, zu deutsch Säure). Diese allein ist wirkungslos, kann jedoch durch Hitze zu CBD „umgewandelt“ werden. Dafür legst du deine Blüten oder Blätter einfach bei 120 Grad 10 bis 20 Minuten in den Backofen. Danach zerbröselst du sie, übergießt sie mit Wasser und lässt den Tee ca. 15 Minuten ziehen. Alternativ kannst du dein Rohmaterial auch auf der Herdplatte eine Stunde mit ein wenig Wasser und Fett auf niedriger Hitze köcheln lassen. Kleiner Tipp für Leute die gerne mit Cannabis backen oder kochen möchten: Fett löst die Cannabinoide und Terpene von den Pflanzenteilen und unterstützt eine volle Aktivierung. Gut zu wissen bei der Vorbereitung für Brownies oder ähnliches.

E-Liquid

E-Liquids mit CBD sind eine wunderbare Kombination von zwei Dingen, die viele Menschen gerne tun. Der Vorteil an E-Liquids ist, dass das CBD beim Dampfen beinahe unbemerkt eingenommen werden kann. Das ist sehr angenehm für Leute, die keine Blüten rauchen möchten und den Hanfgeschmack von CBD Öl nicht mögen. Besonders gut filtriertes Öl, das beinahe durchsichtig ist und kaum noch den typischen Hanfgeschmack aufweist, gibt’s übrigens HIER. Die klaren Vorteile von Cannabidiol-haltigem E-Liquid sind definitiv:

  1. Die große Vielfalt an Geschmäckern und
  2. Die leichte Verfügbarkeit für Leute, die gerne dampfen.

Es gibt viele Vape Pens, die leicht zu bedienen sind und perfekt für dich, wenn du noch keine Erfahrung mit Dampfen gemacht hast. Ein weiterer Vorteil ist die genaue Dosierung und die, im Gegensatz zum Hanfblütentee, höheren CBD-Gehälter. Schade ist, dass diese Liquids zumeist CBD Isolat beinhalten, und damit nicht das natürliche Cannabinoidspektrum der Hanfpflanze aufweisen. Auch das ist aber natürlich von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Wichtig zu wissen: Die Wirkdauer bei der Inhalation ist kürzer als bei der oralen Einnahme.

Öl

Über CBD Öl dürfte fast jeder schon mal gestolpert sein, der sich etwas näher mit dem Thema CBD auseinandergesetzt hat. Die Öle gibt es mittlerweile in ganz unterschiedlichen Varianten. Die Hauptvariablen dabei sind die folgenden drei Punkte:

  • Trägeröl
  • CBD Gehalt
  • Vollspektrales Extrakt oder Isolat

Das Trägeröl

Hier wird meistens entweder Hanföl oder Kokosöl verwendet. Durch die Zugabe von Hanföl entsteht ein sehr natürliches Produkt, dessen Inhalt nur von der Hanfpflanze stammt. Leider hat dieses Öl oft einen sehr bitteren Beigeschmack und ist definitiv nicht Jedermanns Fall. MCT Öl stellt da eine sehr schöne Alternative dar. Es hat eine hohe Bioverfügbarkeit, das heißt der Körper kann es gut verstoffwechseln, und es ist geschmacklich um einiges milder als das Hanföl. MCT Öl wird aus der Kokosnuss gewonnen und enthält mittelkettige, gesättigte Fettsäuren. Diese lagern sich nicht im Fettgewebe des Körpers ab. Die Trägeröle können sogar in größeren Flaschen erworben und zum Kochen verwendet werden, weil Sie eine gute und gesunde Alternative zu beispielweise Olivenöl darstellen.

CBD Gehalt

Hier scheiden sich, wie so oft, die Geister. Soll es ein Öl mit 5%, oder doch eher mit 20% sein? Ganz wichtig zu wissen ist: Die Wirkung verändert sich nicht, nur die Stärke. Das heißt, wenn du einen Tropfen 10% Öl nimmst, könntest du auch 2 Tropfen 5% Öl nehmen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Öl mit 10% CBD Anteil am Besten zu dosieren ist. Öle mit weniger CBD enthalten leider oft zu wenig Wirkstoff für einen ausgewachsenen Menschen. Das heißt, das Fläschchen wäre bei entsprechender Anwendung schnell leer. Es gibt aber auch „Kombi-Öle“, die CBD mit anderen Wirkstoffen vereinen. Da können dann auch 5% wunderbar helfen. Daneben können ein bis zwei Tropfen mit 20% CBD Anteil für den ein oder anderen schon zu viel sein. Müdigkeit und leichte Kopfschmerzen können auftreten. Es gilt auch für dich: Starte mit einer geringen Dosierung und erhöhe diese nur, wenn du gut damit zurechtkommst. Auch hier ist die Frage: CBD Isolat oder das volle Spektrum? Kommen wir damit zum nächsten Punkt.

Vollspektrales Extrakt oder Isolat

Bestimmt hast du diese beiden Wörter auch schon mal in Verbindung gelesen: Vollspektrales Extrakt. Aber was bedeutet das denn eigentlich? Vollspektral bedeutet, dass das volle Spektrum aller Cannabinoide der Hanfpflanze enthalten ist. Wie im Abschnitt Hanfblütentee bereits kurz angeschnitten, enthält die Hanfpflanze nicht nur das Cannabinoid CBD, sondern noch viele mehr. Die wichtigsten (beziehungsweise am meisten erforschten) bekannten Cannabinoide sind neben CBD: THC, CBG, CBN, und die entsprechenden Carboxylsäuren CBDA, THCA und CBGA. Jede Cannabissorte hat dabei Ihr ganz eigenes Spektrum und eine individuelle prozentuale Verteilung der einzelnen Cannabinoide. Auch Terpene und Flavonoide spielen hier eine wichtige Rolle, darauf gehen wir HIER genauer ein. Wichtig zu wissen ist, dass durch das Zusammenspiel aller Cannabinoide, Terpene und Flavonoide der sogenannte Entourage-Effekt ausgelöst wird. Einfach erklärt verstärken sich dabei die Stoffe in Ihrer Wirkung gegenseitig, da Sie alle zusammenarbeiten können. Im Gegensatz zum Vollspektralen Extrakt gibt es auch Öle (und weitere Produkte wie Liquids etc.), die nur CBD Isolat beinhalten. Hier wirst du nur die Wirkung des CBD spüren können. Auch das kann bereits gewünschte Effekte hervorrufen. Jedoch geht aus vielen Erfahrungsberichten hervor, dass der Entourage-Effekt des Vollspektralen Extrakts die Wirkung des isolierten CBD positiv übertrifft.

Die meisten Vollspektralen Extrakte enthalten in Deutschland, auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen, nur noch sehr wenig bis fast gar kein THC mehr. Oft unter 0,00%. In anderen Ländern können Öle auch mehr THC enthalten. In Deutschland liegt die Grenze im Normalfall bei 0,2%. Informiere dich vor dem Kauf immer über den Hersteller, die Inhaltsstoffe und die gesetzliche Lage an deinem Wohnort.

Fazit zum Öl:

Wie viel Prozent CBD das perfekte Öl für dich haben soll, kann man leider nicht so einfach beantworten. Das hängt von vielen persönlichen Faktoren ab wie Größe, Gewicht, Alter und so weiter. Unserer Meinung nach ist ein vollspektrales Extrakt am besten, da diese in Deutschland kaum bis kein messbares THC aufweisen, jedoch trotzdem ein ungefiltertes Spektrum der Cannabinoide im Gegensatz zum CBD Isolat bieten. Desweiteren ist wichtig zu wissen, wie geschmacksempfindlich du bist. Das Hanföl mag natürlicher wirken, MCT Öl ist aber erfahrungsgemäß viel milder und angenehmer in der Einnahme. Schau dich HIER mal um, du findest bestimmt genau das richtige für dich!

Kosmetik

Kosmetische Produkte mit CBD werden noch nicht von vielen Shops angeboten, erfreuen sich jedoch immer größerer Beliebtheit. Denn so wie wir Cannabinoidrezeptoren im Körper haben, haben wir sie auch in der Haut. Das bedeutet, CBD kann auch durch äußerliches Auftragen vom Körper absorbiert werden. Hierbei kommt dann hauptsächlich die entzündungshemmende Seite vom CBD zum Tragen. Einige Ärzte verschreiben bereits entsprechende Salben, Cremes und Lotionen bei entzündlichen Hautkrankheiten wie zum Beispiel Akne oder Rosazea. Aber auch kleinere Probleme wie ausgetrocknete Haut konnten erfolgreich behandelt werden. Damit beweist sich CBD wiedermal als echter Allrounder in Sachen Gesundheit und Wohlbefinden. Die Bandbreite an Kosmetik ist lang. Von Serum gegen Augenringe über kühlende Gele für verspannte Muskeln bis hin zu Body Lotions zur Anwendung bei beispielsweise trockener Haut nach dem Duschen. Bei den meisten Anwendungsgebieten zeigt CBD tolle ergänzende Effekte in den jeweiligen Cremes oder ähnlichen Produkten. Selbst Tattoo Pflegecreme ist vertreten. Du hast bestimmt, so wie meisten, auch über den ein oder anderen Makel zu klagen. Mit Sicherheit bietet die Palette an CBD Kosmetik auch für dich genau das Richtige.

Blüten

Unverarbeitete Hanfblüten. Mittlerweile schon beinahe eine alte Leier. Sie sind kaum bis gar nicht von den verbotenen Blüten mit hohen THC-Gehältern zu unterscheiden. Optik, Geruch, Haptik, alles das gleiche. Das einzige, was sie vom illegalen Vorbild unterscheidet, ist der niedrige THC Gehalt gepaart mit dem hohen CBD Gehalt. Leider ist das nicht ohne ein Testverfahren im Labor zu erkennen. In Deutschland gilt zunächst einmal, ganz stark vereinfacht: Unter 0,2% THC ist OK, und es müssen Blüten von europäisch zertifiziertem Nutzhanf sein. Mittlerweile ist der Markt ziemlich überfüllt mit Blüten. Achte beim Kauf auf eine genaue Auflistung des Cannabinoidprofils (manche Shops geben diese auf Anfrage heraus, sollte es nicht ersichtlich sein) und eventuelle Verweise auf Laboranalysen. Ein Verweis auf die Herkunft der Blüten ist ebenfalls ein guter Anhaltspunkt. Aber wozu sind die Blüten überhaupt da? Bei Privatpersonen werden Sie meistens geraucht, zu Tee verarbeitet oder zum Backen verwendet. Leider ist der Privatperson in Deutschland die Weiterverarbeitung und Verwendung der Blüten in erster Linie untersagt. Das bedeutet, der Konsum sollte sich auf Privaträume beschränken, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Viele Verkäufer schützen sich, in dem Sie die Blüten als Aromablüten anbieten. Sozusagen als Raumduft. Wie der Käufer diesen Raumduft nun behandelt, bleibt ihm überlassen. Auch wir möchten an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass es sich hier um einen aufklärenden Beitrag und keine Anleitung zum Konsum handelt.

Der angegebene CBD Gehalt bei Blüten ist leider oft irreführend, da man immer nur die getesteten Proben als Referenz nehmen kann. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, schwanken die Werte hier relativ stark, auch bezogen auf alle anderen Cannabinoide. Sagen wir, ein Produzent hat von einer bestimmten Sorte 10 Kilogramm produziert, lässt aber nur um die 20 Gramm testen. Dann ist natürlich nicht gegeben, dass alle restlichen 9980 Gramm genau das selbe Cannabinoid Spektrum haben. Wenn es dir also um die Genauigkeit der Inhaltsstoffe geht, sind andere Produkte vielleicht die bessere Wahl für dich. Doch auch Blüten haben bei vielen Anwendern hohes therapeutisches Potential. Mehr zu Wirkung, Einnahme und vor allem Legalität kannst du in unserem HarvPipe Podcast erfahren. HIER verlinkt.

 Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann schau dir auch unsere anderen Blog Beiträge an. Wir sind noch ganz am Anfang, aber in Zukunft behandeln wir nach und nach alle spannenden Themen rund um Cannabis in Deutschland und natürlich unser Unternehmen, HarvPipe®.

 

Quellen:
https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/cbd-kosmetik#
https://cbd360.de/produkte/liquid/
https://www.naturheilkunde-krebs.de/cannabidiol-cbd-bei-krebs/herstellung-eines-cannabis-tees-aus-cbd-reichem-nutzhanf/